BHA-Peeling: Dieses Treatment löscht Pickel, Falten und Co.

2022-06-07 07:53:44 By : Mr. Justin Zhang

Das Peeling gehört zu den Basics der Gesichtspflege. Doch kommen dabei immer seltener mechanische Peelings zum Einsatz, die mit Mikropartikeln die Haut glattschrubben. Hautpflege-Experten setzen jetzt nämlich auf die sanfte, chemische Peeling-Alternative und die kann mehr, als nur abgestorbene Hautzellen entfernen.

Der Superstar in dieser Kategorie ist das sogenannte BHA-Peeling: Wir erklären, warum es für einen klaren Teint sorgt, für wen sich die Behandlung am besten eignet und was es von AHA-Pflegen unterscheidet.

BHA ist die Abkürzung für Beta-Hydroxysäure, die in der Kosmetik als chemisches Peeling eingesetzt wird – sowohl von Dermatologen für professionelle Behandlungen als auch für Produkte, die man zu Hause verwenden kann. Dabei wird in erster Linie Salicylsäure verwendet, die die wichtigste Säure in der Gruppe der BHAs bildet und eng mit Aspirin (Acetyl-Salicylsäure) verwandt ist.

Und keine Sorge: „Säure“ klingt zwar aggressiv, tatsächlich sind Peelings wie BHA-Treatments aber (in richtiger Konzentration) deutlich schonender zur Haut als klassische Scrub-Peelings.

Das Peeling wirkt auf der Hornschicht (sprich der obersten Hautschicht), löst dort abgestorbene Hautzellen – die sich gleich eines grauen Schleiers auf die Haut legen und den Teint fahl wirken lassen – und trägt diese ab. So kann die frische, gesunde Haut darunter zum Vorschein kommen.

Gleichzeitig bindet BHA Feuchtigkeit und eliminiert trockene Haut. Im Zusammenspiel sorgt das für einen strahlenden, gesunden Glow.

BHA-Peelings bzw. Salicylsäure sind lipophil – heißt, sie lösen Fett. Und genau das ist besonders für fettige Haut, die übermäßig viel Talg produziert, ein großes Plus. Die Peelings dringen nämlich tief in die Poren ein, befreien diese von dort angesammeltem Öl und Schmutz und regulieren die Talgproduktion. Das beugt Mitessern vor, die sich im Zusammenspiel mit Bakterien zu fiesen Unreinheiten entwickeln können.

Doch reduzieren BHA-Produkte nicht nur Mitesser – sie lassen auch grobe Poren über die Zeit hinweg kleiner erscheinen und verfeinern damit das gesamte Hautbild.

BHA-Säuren wie Salicylsäure haben eine entzündungshemmende, antibakterielle Wirkung und aktivieren die Selbstheilungskräfte Ihrer Haut. Deshalb sind die Beauty-Produkte besonders gut bei unreiner Haut, Akne sowie Hautrötungen geeignet. Wendet man diese über mehrere Wochen hinweg an, kann das Unreinheiten sichtbar reduzieren, Pickel heilen schneller ab und weiteren Entzündungen wird vorgebeugt.

Bei starker Akne sollte man die Anwendung jedoch immer mit einem Dermatologen absprechen.

BHA-Säure verbessert das Erscheinungsbild von feinen Linien und Falten im Gesicht. Der Grund: Der Inhaltsstoff kurbelt die Erneuerung der Haut an, stimuliert die körpereigene Kollagenproduktion und verbessert die Hauttextur. Das macht Ihre Haut insgesamt fester, praller und sorgt für eine glättende Anti-Aging-Wirkung.

Durch den Peeling-Effekt von BHAs werden auch Unebenheiten wie Pigmentflecken, Pickelmale und Aknenarben effektiv gemildert. Der Teint wirkt bei regelmäßiger Anwendung über mehrere Wochen hinweg ausgeglichener und deutlich ebenmäßiger.

Säure-Peelings sind am besten für folgende Hauttypen geeignet:

Aber: Obwohl BHAs wie Salicylsäure sehr sanft wirken, sollte man bei empfindlicher Haut auf chemische Peelings verzichten. Auch bei Rosazea-empfindlicher Haut sollte man keine BHA-Säuren anwenden.

Ein BHA-Peeling mit Salicylsäure zu kaufen, lohnt sich: Es klärt ein unreines Hautbild und sorgt für einen frischen Teint (Balmain, Fall/Winter 2020)

Chemische Peelings kommen klassisch in flüssiger Form, die man auch als Exfoliant-Peeling bezeichnet, einem Serum ähneln und nicht abgewaschen werden. Diese sind hochdosiert (die meisten Produkte enthalten circa zwei Prozent Salicylsäure) und gelten als besonders effektiv.

Salicylsäure findet aber auch als Inhaltsstoff in Creme-Masken, Reinigungsprodukten und Gesichtswassern (Tonern) Anwendung. Letzteres ist der neue Beauty-Trend aus Südkorea, besonders erfrischend und kann zum Beispiel bei unreiner oder Mischhaut in der T-Zone aufgetragen werden, um Mitesser zu beseitigen.

Das sind die wichtigsten Tipps zur Anwendung der chemischen Peelings:

Ein BHA-Exfoliant verfeinert grobe Poren und macht Schluss mit lästigen Pickeln (Kenzo, Spring/Summer 2021)

Beauty-Fans wissen, dass BHA nicht das einzige chemische Peeling ist. Eine Alternative ist die AHA-Säure (Alpha-Hydroxysäure), zu dessen Gruppe Milch-, Mandel- und Fruchtsäure zählen. Eine weitere Form ist das PHA-Peeling (Polyhydroxysäure), zu dem Gluconolactone und Lactobionsäure gehören. Die Unterschiede erklären wir hier:

Hautpflege-Tipp: Auch AHA und PHA sollten Sie nur ein- bis zweimal pro Woche verwenden, um Ihre Haut nicht zu strapazieren.

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